Im Informatikunterricht verwandelten sich unsere 10. Klassen in echte Gründerteams: Unter dem Namen „KYNOS“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Startups und durchliefen dabei alle wichtigen Bereiche eines modernen Unternehmens.

Von der ersten Idee bis zur finalen Präsentation arbeiteten die Gruppen intensiv an ihren Projekten. Dabei entstanden unter anderem kreative Konzepte aus den Bereichen Autoherstellung, KI-gestütztes Mobiliar, Computerchips, Kleidung, Kaffeeprodukte, interaktive Wohnungen und vieles mehr. Die Vielfalt und Kreativität der Ideen beeindruckte die gesamte Klasse.

Zu einem erfolgreichen Startup gehört jedoch weit mehr als nur eine gute Idee. Deshalb beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler auch mit den wirtschaftlichen Grundlagen eines Unternehmens. Sie entwickelten Marketingstrategien, gestalteten Werbevideos, Slogans, Logos und Flyer und planten gleichzeitig Kosten, Einnahmeprognosen, Gehälter, Steuern sowie Kundendatenbanken.

Besonders spannend wurde es bei der abschließenden Präsentation im Stil der bekannten Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“. Die Teams präsentierten ihre Unternehmen vor dem Plenum, das anschließend in die Rolle potenzieller Investoren schlüpfte. Dabei wurden kritische Fragen zur Wirtschaftlichkeit, zur Marktstrategie und zur Eignung für die jeweilige Zielgruppe gestellt. Ziel war es herauszufinden, ob sich ein Investment in eines der vorgestellten Startups lohnen würde.

Für die Umsetzung ihrer Projekte mussten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche bisher erlernte Programme anwenden und gleichzeitig mit verschiedenen KI-Tools arbeiten. Dadurch konnten sie eindrucksvoll zeigen, wie kreativ, selbstständig und problemlösungsorientiert sie arbeiten können.

Das Projekt machte deutlich, wie eng Technik, Wirtschaft und Kreativität miteinander verbunden sind. Wer weiß – vielleicht erwartet uns in naher Zukunft tatsächlich ein erfolgreiches Startup namens KYNOS.

M. Bitterlich